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Training der Selbstregulation

 

Als Selbstregulation bezeichnet man die Fähigkeit das eigene Denken, Verhalten, Handeln und die Emotionen gezielt zu steuern und zu regulieren. Kognitive Basis für die Selbstregulation sind die exekutiven Funktionen Arbeitsgedächtnis, Inhibition und kognitive Flexibilität.

Das Konzept der Selbstregulation beruht auf aktuellen Erkenntnissen der Forschung.

 

Am Wochenende waren wir im Park spazieren. Da begegneten wir einer Frau mit 4 Mädchen im Alter von ca. 5 Jahren. Offensichtlich waren sie zu einer Schatzsuche unterwegs. Die Frau las den Mädchen einen Hinweis vor. Sie hatte den ersten Satz noch nicht beendet, als drei der Kinder davon rannten. Die Frau rief den Mädchen hinterher, dass sie noch nicht fertig sei. Aber das hörten sie schon nicht mehr. So las die Frau den Rest des Hinweises dem verbliebenen Mädchen vor. Nachdem die Frau fertig war, schaute sich das Mädchen kurz um und fand zielsicher den nächsten Hinweis. Die anderen Kinder ärgerten sich. Die Frau forderte die Kinder auf, beim nächsten Hinweis bis zum Schluss zuzuhören, was sie dann auch taten. Und so trainiert die Schatzsuche exekutive Funktionen, indem die Kinder lernen Impulse zu stoppen, aufmerksam zu bleiben, Emotionen zu kontrollieren, sich Hinweise zu merken und ihr Suchen den neuen Bedingungen anzupassen.

1. Starke exekutive Funktion sind die bestmögliche Grundlage für das Lernen

Eine gute frühe Förderung ist oft der Schlüssel für den zukünftigen schulischen und beruflichen Erfolg. Immer früher werden Angebote zum Lernen von Lesen, Rechnen oder Fremdsprachen gemacht. Viele Angebote der frühkindlichen Bildung decken Inhalte ab, die vor einigen Jahren noch der Grundschule vorbehalten waren.