Anmeldung


ELEA-Lernstudio

Judengasse 18

96450 Coburg

Tel.: 09561/8539154
Mail: ELEA-Lernstudio

 

ELEA ist Partner derfexakademieTransparentdesznl-logo

 

Lesen

Als Paul in die Schule kommt, ist er lernwillig und vielseitig interessiert. Seine Lehrer bescheinigen ihm eine schnelle Auffassungsgabe und selbständiges Arbeiten. Seine Anstrengungsbereitschaft und sein Durchhaltevermögen werden besonders hervorgehoben.

Am Ende der ersten Klasse kann Paul die erarbeiteten Wörter des Grundwortschatzes meist fehlerfrei aufschreiben. In seiner Leseleistung befindet er sich im Mittelfeld der Klasse.

Im Laufe der 2. Klasse wurde deutlich, dass Paul im Lesen und Schreiben nicht mit den anderen Kindern mithalten konnte. Beim Lesen machte Paul kaum Fortschritte. Selbst geübte Texte las er überwiegend nur stockend vor. Mühsam hangelt er sich von Silbe zu Silbe, von Wort zu Wort. Hat er den Satz endlich gelesen, weiß er nicht mehr was er gelesen hat. Viel zu sehr muss er sich auf das Entschlüsseln der Wörter konzentrieren. Den Inhalt und Sinn des Textes kann Paul so nicht erfassen.

Durch seine Schwierigkeiten im Lesen macht Paul auch beim Abschreiben von der Tafel viele Fehler. Es ist mehr ein Abmalen als abschreiben. Fertig wird Paul meist nicht.

In der Rechtschreibung verwechselt er oft Buchstaben, lässt sie aus oder vergisst ganze Wörter. Neue Wörter prägte sich Paul nur sehr schwer ein. Rechtschreibregeln konnte er nur selten anwenden. Seine Texte strotzen vor Rechtschreibfehlern.

Die Auswirkungen der Leseprobleme sind nicht nur im Fach Deutsch zu spüren. In allen Fächern wo Paul gefordert ist Texte oder Aufgaben zu lesen, gibt es Schwierigkeiten.

In schriftlichen Leistungstest versagt er regelmäßig. Obwohl Paul gut auf die Tests vorbereitet ist, kann er sein Wissen nicht zu Papier bringen. Meist braucht er zu lange um Aufgaben oder Texte zu lesen. Hat Paul das geschafft, kann er den Sinn einfach nicht erfassen oder er schafft nur einen kleinen Teil der Aufgaben.

Seine Zensuren leiden darunter.

Neben schlechteren Leistungen verändert sich auch das Verhalten von Paul. Er zeigt wenig Interesse am Unterricht, stört vermehrt und verweigert zeitweise auch die Arbeit. Die Lehrer empfehlen den Eltern zu Hause dringend mehr zu üben. Aber trotz vielen Übens und Anstrengungen will sich kein nennenswerter Erfolg einstellen. Die Frustration und die Angst zu versagen wachsen. Selbstvertrauen und Motivation zum Lernen lassen spürbar nach. Immer häufiger klagt Paul über Bauchweh, Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel.

Paul und seine Eltern fühlen sich zunehmend verzweifelt und wenden sich an die Schulpsychologin.

Sie stellt bei Paul eine Lese-Rechtschreib-Störung fest und empfiehlt den Eltern eine Förderung in einer lerntherapeutischen Praxis, die sich auf Lese-Rechtschreib-Störungen spezialisiert hat.

 

Bei Kindern die an einer Legasthenie/LRS leiden können folgende Anzeichen beobachtet werden:

  • Die Schrift Ihres Kindes ist krakelig und schwer zu lesen.
  • Buchstaben werden verwechselt oder vertauscht.
  • Ihr Kind schreibt schwierige Wörter richtig, einfache Wörter aber immer wieder falsch.
  • Beim Abschreiben schaut Ihr Kind vermehrt auf die Vorlage.
  • Auch beim Abschreiben eines Textes macht Ihr Kind viele Fehler?
  • Ihr Kind hat Angst vor Diktaten.
  • Ihr Kind hat Schwierigkeiten Laute zu einer Silbe oder Wörter zu verbinden.
  • Ihr Kind versteht nicht, was es gelesen hat.

Mehr Informationen zu Symptomen erhalten Sie hier.

So wie Paul geht es vielen Kindern. Sie haben eine Lese-Rechtschreib-Störung. Die Aufforderung, mehr zu üben oder sich besser zu konzentrieren hilft hier nicht weiter.

 

Unser Angebot

Wenn Sie einige oder alle Symptome bei Ihrem Kind beobachten können, zögern Sie nicht und lassen sie sich von uns beraten. Damit Ihr Kind neuen Mut schöpft und wieder spürbar an Selbstvertrauen gewinnt, ist eine kompetente, kostenlose und unverbindliche Beratung bei ELEA ein erster Schritt auf dem Weg zur Überwindung der Lernschwierigkeiten. Legen Sie die Förderung Ihres Kindes in fachkompetente Hände!

 

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich!

Jetzt einen Termin vereinbaren! 09561/8539154

 

So wie Paul geht es ca. 10% aller Kinder und Jugendlichen. Sie sind von einer Legasthenie bzw. einer LeseRechtschreibSchwäche (LRS) betroffen.

Wenn von einer Legasthenie bzw. Lese- Rechtschreibschwäche (LRS) gesprochen wird, meint man im allgemeinen, dass die betroffene Personen Schwierigkeiten beim Erlernen des Lesens und/oder Schreibens haben.

 

Für das Lesen und Schreiben lernen sind gut funktionierende Sinneswahrnehmungen im Bereich Hören und Sehen sowie eine gute Raumorientierung und Motorik unabdingbare Voraussetzungen.

Damit es Paul gelingt, ein Diktat fehlerlos schreiben zu können, müssen alle Sinneswahrnehmungen gut funktionieren.

Paul muss dabei die Stimme des Lehrers aus allen anderen Geräuschen die es in der Klasse gibt herausfiltern. Er muss verstehen, was der Lehrer gesagt hat, sich das Gesagte in der richtigen Reihenfolge merken. Paul muss sich die Bedeutung des Wortes aus dem Langzeitgedächtnis abrufen. Ist das Wort ein Gegenstand, ein Name, eine Tätigkeit oder eine Eigenschaft? Nachdem er die Wortart bestimmt hat, muss er sich diese ebenfalls im Gedächtnis merken. Jetzt kann er eine Entscheidung über die Groß- oder Kleinschreibung des Wortes treffen. Um das Wort richtig aufschreiben zu können, muss Paul die einzelnen Laute des Wortes erkennen und ähnlich klingende Laute voneinander unterscheiden können. Er muss erkennen ob Vokale kurz oder lang, Konsonanten stimmhaft oder stimmlos ausgesprochen werden. Peter muss nun blitzschnell Rechtschreibregeln abrufen und anwenden. Schließlich muss er die gehörten Laute in die entsprechenden Buchstaben übersetzen. Dann heißt es, die Worte richtig in das Heft zu schreiben. Dabei dürfen ähnlich aussehende Buchstaben nicht miteinander verwechselt werden und auch die richtige Reihenfolge der Buchstaben muss eingehalten werden. Dabei muss Paul den Stift so führen, dass seine Schrift lesbar ist und er muss Zeilen, Heftrand und Wortabstände berücksichtigen.

Nur wenn alle Sinnesfunktionen gut arbeiten, kann das Diktat fehlerfrei werden.

 

Bei legasthenen Menschen sind nicht alle Sinneswahrnehmungen ausreichend entwickelt. Das führt oft dazu, dass die in der Schule dargebotenen Lerninhalte nur unzureichend verarbeitet, sprich gelernt werden und den Lernenden überfordern. Trotz Fleiß und viel Übens gelingt es deshalb nicht, den Anforderungen gerecht zu werden. Dem anfänglichem Willen, Lust und Neugierde zum Lernen weicht mit zunehmenden Misserfolgen, schlechten Zensuren und fehlender Anerkennung Frust, Unlust, Selbstzweifel, sinkendem Selbstvertrauen und Selbstwert. Verbunden mit diesen Misserfolgen entwickeln die Kinder eine schlechte Lerneinstellung, entwickeln ein schlechtes Lern- und Arbeitsverhalten.

Kinder mit Legasthenie/LRS brauchen eine Art der Wissensvermittlung, die ihrer individuellen Entwicklung entsprechen.

 

Beugen Sie rechtzeitig dem Entstehen eines Teufelskreislaufes aus Versagen, Frust, sinkendem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten vor! Je eher eine Legasthenie/LRS erkannt und behandelt wird, desto eher können Kinder dem normalen Unterricht wieder folgen.

Lassen Sie sich von uns helfen.

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich!

Jetzt einen Termin vereinbaren! 09561/8539154

 

Legasthenie/LRS ist keine Frage der Intelligenz!

Die Ursachen einer Legasthenie/LRS sind vielfältig, komplex und individuell verschieden. An fehlender Anstrengung, am Fleiß oder mangelnder Intelligenz liegt es nicht. Heute weiß man, dass es im Gehirn bestimmte Bereiche gibt, die für Speicherung und Verarbeitung von Informationen, sowie der Steuerung der Wahrnehmung und Aufmerksamkeit verantwortlich sind. Diese Bereiche sind (noch) nicht so weit entwickelt, wie es notwendig wäre.

Wahrnehmung und Aufmerksamkeit

Kinder mit LRS zeigen insbesondere im Zusammenhang mit Lauten und Schriftzeichen eine verminderte Wahrnehmung und Aufmerksamkeit. Sie haben beispielsweise Schwierigkeiten die Stimme der Lehrerin aus Nebengeräuschen wie Husten, Klappern oder Flüstern von Mitschülern herauszufiltern. Damit ihnen das gelingt, müssen sie sehr viel mehr Energie aufbringen als Kinder ohne Störungen. Diese Energien steht aber nicht unbegrenzt zu Verfügung und nach kurzer Zeit ist es ihnen nicht mehr möglich die notwendige Aufmerksamkeit aufrecht zu halten. Ähnliche Fähigkeiten werden im Bereich der visuellen Wahrnehmung und Aufmerksamkeit benötigt. Zu lesende Buchstaben, Silben oder Wörter müssen aus ihrer Umgebung herausgefiltert werden. Die Aufmerksamkeit darf nicht auf unwichtige Bilder oder Wörter abgelenkt werden. Kindern mit LRS gelingt das nur unzureichend.

Gedächtnis und Merkfähigkeit

Beim Lesen und Schreiben erfolgt im Arbeitsgedächtnisses die Verarbeitung der klanglichen und visuellen Informationen. Bei Kindern mit Legasthenie/LRS das Arbeitsgedächtnis meist nicht ausreichend entwickelt. Deshalb stehen notwendige Informationen nicht vollständig oder lange genug im Arbeitsgedächtnis zur Verfügung. So passiert es beispielsweise, dass Buchstaben oder Silben ausgelassen, hinzugefügt oder vertauscht werden, Groß- und Kleinschreibung „vernachlässigt“ wird. Der Abruf der Informationen aus dem Langzeitgedächtnis und die Verarbeitung der Informationen im Arbeitsgedächtnis dauert bei Kindern mit Lese-Rechtschreibschwäche/Legasthenie meist länger als bei Kindern ohne Lese-Rechtschreibschwäche/Legasthenie. Kindern mit Legasthenie/LRS brauchen für die Verankerung von Wissen im Langzeitgedächtnis oft mehr Zeit.

 

Darüber hinaus haben die genetischen Voraussetzungen und das soziale Umfeld Einfluss auf die Entstehung einer Legasthenie/LRS.

MEHR ERFAHREN

LRSDie Förderung ihres Kindes erfolgt bei ELEA als intensive Einzelförderung. Hier bekommt Ihr Kind die ungeteilte Aufmerksamkeit und Zuwendung durch den/die TrainerInn.

 

Wesentliche Merkmale der Einzelförderung sind

  • wöchentlich 1 x 60 Minuten
  • intensivste Form der Förderung
  • individueller Förderansatz
  • optimale, individuelle Förderung
  • individuell zugeschnittene Lerninhalte und ausgewählte Arbeitsmittel sowie Arbeitsweisen
  • flexible Anpassung des Trainings
  • Lern- und Arbeitstempo entsprechend dem Leistungsvermögen
  • ständige Rückmeldung im Arbeitsprozess
  • Übungsphasen erfolgen zu Hause

LesenJedes Kind hat seine eigene Lese- und/oder Rechtschreibschwäche.

Deshalb ist dem Lernstudio ELEA eine individuelle, auf Ihr Kind zugeschnittene Förderung wichtig.

Die Förderung verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz.
Die Fundamente dieser Förderung sind:

  • Förderung in den Bereichen der Symptomatik (Lesen, Schreiben)
  • Training der Wahrnehmung, des Arbeitsgedächtnisses und der Aufmerksamkeit (kognitiven Fähigkeiten)
  • Training von Strategien im Bereich Rechtschreibung und Lesen
  • das Aufbauen bzw. Fördern eines positiven Selbstbildes und die Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Zusammenarbeit mit den Eltern, Lehrern, externen Fachkräften.

Darüber hinaus ist die Vermittlung und Anwendung von Lern-, Arbeits- und Merktechniken ein weiterer wichtiger Bestandteil der Förderung im Lernstudio ELEA.