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rechenschwach

Heute steht wieder Mathe auf dem Stundenplan. Schon bei dem Gedanken daran krampft sich Saras Magen zusammen. Jeden Tag übt sie zu Hause. Die Hausaufgaben sind eine Qual und dauern Stunden. Ständig gibt es Tränen und Streit. Die Mathenoten jedoch werden nicht besser. Dabei fing alles gut an.

In der 1. Klasse kam Sara in Mathematik gut mit. Alle Plus- und Minusaufgaben im Zahlenraum bis 20 konnte sie auswendig aufsagen. Im Kopfrechen war Sara die Schnellste.

In der 2. Klasse wurden schon erste Schwierigkeiten in Mathe sichtbar. Sara brauchte deutlich länger für die Hausaufgaben und musste wesentlich mehr üben. Das Sara noch mit den Fingern und oft zählend rechnete, wurde nicht als Problem gesehen. Die Anzahl der „Leichtsinnsfehler“ wurde größer. Anwendungsaufgaben konnte Sara manchmal lösen und manchmal nicht.

In der 3. und 4. Klasse häuften sich die Schwierigkeiten deutlich. Die Noten wurden immer schlechter. Aufgaben, die immer mit dem gleichen Rechenweg zu lösen waren, bereiteten Sara weniger Schwierigkeiten. Hier hatte sie die Rechenwege und Vorschriften auswendig gelernt und konnte sie stur abarbeiten. Verstanden was und warum so zu rechnen ist, hat Sara nicht. Anwendungs- und Sachaufgaben konnte Sara nur dann erfolgreich bearbeiten, wenn sie die gleiche Aufgabe schon einmal gerechnet hatte. Aber das kam nur selten vor. Sachaufgaben waren eben noch nie Saras Ding.

Jetzt besucht Sara die 6. Klasse. Das aktuelle Thema sind gebrochene Zahlen. Für Sara ein Buch mit sieben Siegeln. Mittlerweile überwiegen in Mathe die Noten 5 und 6. Nur selten schafft sie eine gute Note. Auch Nachhilfe, die Sara 2 Jahren nahm, konnte ihr nicht weiter helfen.

Seit der 2. Klasse bekam Sara zu hören, sich in Mathe mehr anzustrengen, besser aufzupassen, konzentrierter zu arbeiten und noch mehr zu üben. Was man nicht sah ist, dass Sara sich all die Jahre immer angestrengte, konzentrierte, gut aufpasste und fleißig übte. Letztendlich haben ihre Bemühungen aber nicht zum Erfolg geführt. Saras Selbstbewusstsein und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten waren am Boden. Nur ein Tag ohne Mathe war ein guter Tag. Auch Saras Eltern waren verzweifelt. Sie haben alles getan um Sara zu unterstützen. Schließlich fanden sie sich mit der Situation ab. „Sara hat eben kein Talent für Mathe und ich war auch nicht gut.“, tröstet die Mutter Sara und sich selbst.

 

So wie Sara geht es vielen Kindern. Sie haben eine Rechenschwäche bzw. Dyskalkulie. Eine Rechenschwäche zu erkennen ist nicht leicht. Ihre Erscheinungsformen sind vielmehr sehr unterschiedlich und stets individueller Natur.

Die Aufforderung, mehr zu üben oder sich besser zu konzentrieren oder ein Vertrösten darauf, dass der Knoten schon noch platzen werde, hilft den Kindern nicht weiter.

 

Eine Rechenschwäche wird oftmals nicht oder spät erkannt, verharmlost oder die Kinder werden als mathematisch unbegabt eingestuft.

Bei Kindern mit Dyskalkulie/Rechenschwäche können Sie meist folgendes beobachten:

  • Mengen und Zahlen bilden keine Einheit
  • Mengen werden immer wieder abgezählt
  • eine Orientierung im Zahlenraum bereitet Probleme
  • Sinn von Rechenverfahren nicht verstanden
  • Aufgaben werden zählend gelöst
  • viele Fehler bei den Grundrechenarten
  • Zeitnot beim Rechnen
  • Sachaufgaben können nicht gelöst werden
  • Spiele, die visuell/räumliches Vorstellungsvermögen erfordern werden gemieden
  • trotz intensiven Übens gibt es keine wesentlichen Verbesserungen

Mehr Informationen zu Symptomen erhalten Sie hier.

 

Unser Angebot

Wenn Sie einige oder alle Symptome bei Ihrem Kind beobachten können, zögern Sie nicht und lassen sie sich von uns beraten.

Damit Ihr Kind neuen Mut schöpft und wieder spürbar an Selbstvertrauen gewinnt, ist eine kompetente, kostenlose und unverbindliche Beratung bei ELEA ein erster Schritt auf dem Weg zur Überwindung der Lernschwierigkeiten. Legen Sie die Förderung Ihres Kindes in fachkompetente Hände!

 

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich!

Jetzt einen Termin vereinbaren! 09561/8539154

 

Übrigens, Saras Bauchschmerzen und das Gespenst Mathematik sind verschwunden. Im Matheunterricht kommt Sara wieder gut mit. Sie hat wieder Vertrauen in ihre Fähigkeiten.

abakusSchätzungen zufolge sind 3-7% der Grundschüler extrem rechenschwach. Eine förderungsbedürftige Rechenschwäche hält man bei ca. 15% der Grundschüler gegeben. (Lorenz2003)

 

Bei Kindern mit Rechenschwäche finden Mengen und Zahlen oft nicht zueinander. Mengen- und Zahlenwissen verschmelzen nicht ausreichend. Dass zu jeder Menge eine Zahl gehört, erschließt sich den Kindern nicht. Für viele Kinder sind Zahlen/Ziffern irgendwelche seltsamen Gebilde mit denen aus unerfindlichen Gründen gerechnet wird. Ein Zahlwort ist für betroffene Kinder oft eine leere Hülle, ein Wort ohne Bedeutung. Damit ist der Aufbau eines Zahlenraumes und eine Orientierung darin nur sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich.

Die Kinder können somit das Prinzip des Zehnersystems und der Grundrechenarten nur unzureichend oder gar nicht verstehen.

Ein Beispiel soll das verdeutlichen.

Sara erhielt den Auftrag, einige Divisionsaufgaben zu lösen.

 Mathetest2

Wie man erkennen kann, erhielt Sara immer bei der Division von Zahlen mit drei Ziffern die mittlere Ziffer als Ergebnis. Sara hat die Operation der Division offenbar nicht verstanden. Wie kommt Sara aber auf solche Ergebnisse? Aus seiner Sicht hat er alles richtig gemacht – Division bedeutet für Sara teilen. Also hat er die Zahl „geteilt“ und die mittlere Ziffer als Ergebnis genommen.
Der Divisor spielte bei der Lösung der Aufgaben keine Rolle. Den Begriff „Teilen“ nahm er hier wörtlich. Sara hat also nicht verstanden was „Teilen“ im Sinne der Division bedeutet. Auch die Bedeutung des Divisors wurde nicht verstanden. Ein vermehrtes Üben der Division hat hier nicht zum Erfolg geführt.

 

Der Erwerb und die Anwendung von Rechenverfahren, Strategien und Arbeitstechniken ist extrem erschwert bzw. nicht möglich. Um überhaupt rechnen zu können, lernen die Kinder die Aufgaben auswendig oder lösen die Aufgaben immer wieder zählend.

Kinder mit Rechenschwäche erkennen auch nicht, dass eine Additionsaufgabe für das Zusammenfügen von zwei Mengen steht oder bei einer Multiplikation eine gleiche Menge mehrmals vorhanden ist.

Ein Bezug zum täglichen Leben, zum Beispiel das Mengen miteinander verglichen oder berechnet werden müssen, wird nicht erkannt.

 

Kinder mit Rechenschwäche/Dyskalkulie entwickeln eine Fehlvorstellung von der Mathematik. Sie verstehen nicht was sie tun, aber sie tun es um nicht aufzufallen, den Eltern und den Lehrern zu liebe oder um nicht als dumm dazustehen. Sie nutzen eine Fülle von Kompensationstechniken wie z.B stures Nachvollziehen oder Auswendiglernen und kommen damit durchaus zu richtigen Ergebnissen. Dass die Kinder Probleme haben und das Rechnen nicht verstanden haben, wird dadurch verschleiert und nicht erkannt. Dieses unzureichende mathematische Fundament bricht dann zusammen, wenn die Anforderungen höher werden.

Erfolge im Mathematikunterricht werden, trotz intensiven Übens, seltener oder bleiben ganz aus. Das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen der Kinder schwindet.

 

Oft verändern sich die Kinder in ihrem Verhalten, was in Wutausbrüchen, Störungen des Unterrichts, motorische Unruhe (Zappelphilipp) oder Aggressivität zum Ausdruck kommt. Andere Kinder wiederum ziehen sich in ihre eigene innere Welt zurück oder es zeien depressive Verstimmungen. Hausaufgaben führen fast immer zu Stress und Streit in der Familie.

Nicht selten entwickelt die Kinder im Zusammenhang mit Rechenstörungen psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Bauchweh, Nägelkauen oder Bettnässen. Die Kinder geraten so in einen Teufelskreis von Versagen, Ablehnung und Hoffnungslosigkeit, aus dem sie ohne fremde Hilfe nicht mehr herauskommen.

 

Beugen Sie rechtzeitig dem Entstehen eines Teufelskreislaufes aus Versagen, Frust, sinkendem Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, psychischen Problemen und Verhaltensauffälligkeiten vor! Je eher eine Rechenschwäche/Dyskalkulie erkannt und behandelt wird, desto eher können Kinder dem normalen Unterricht wieder folgen.

Lassen Sie sich von uns helfen.

 

Wir beraten Sie kostenlos und unverbindlich!

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Rechenschwäche ist keine Frage der Intelligenz!

Die Ursachen einer Rechenschwäche sind vielfältig, komplex und individuell verschieden. Heute weiß man, dass fehlende Intelligenz nicht die Ursache einer Rechenschwäche ist. Vielmehr sind bestimmte Gehirnfunktionen, die für das mathematische Verständnis notwendig sind, noch nicht ausreichend entwickelt.

Räumliches Vorstellungsvermögen

Dem räumlichen Vorstellungsvermögen kommt eine besondere Bedeutung zu. Viele Inhalte der Mathematik beruhen auf räumlichen Beziehungen. Ohne gut entwickeltem räumlichen Vorstellungsvermögen gibt es keine gute Orientierung im Zahlenraum. Für die Lösung von Sachaufgaben ist das Erkennen und Vorstellen von zeitlichen, räumlichen und mengenmäßigen Veränderungen unerlässlich. Das Schätzen von räumlichen und zeitlichen Distanzen, Größen und Einheiten ist an das Vorstellungsvermögen gebunden. Kindern mit Rechenschwäche/Dyskalkulie fehlt es oft an einem gut entwickelten räumlichen Vorstellungsvermögen.

Arbeitsgedächtnis

Manche Kinder haben ein vergleichsweise kleines Arbeitsgedächtnis. Folgen können sein, dass beispielsweise mündlich gestellte Aufgaben, Erklärungen oder Arbeitsaufträge nicht erfasst oder unvollständig bearbeitet werden. Beim Kopfrechnen werden Zwischenergebnisse oder die gestellte Aufgabe während des Rechenprozesses vergessen.

Wahrnehmung und Aufmerksamkeit

Eine ungenügende bewusste Kontrolle und Steuerung der Aufmerksamkeit, der Wahrnehmung oder das Filtern von Wesentlichem kann bei Kindern ebenso eine Ursache der Lernstörung sein. Das zeigt sich daran, dass Aufgaben unüberlegt und impulsiv begonnen werden, vermehrt „Leichtsinnsfehler“ gemacht oder Aufgabenstellungen, Rechenzeichen und Hinweise übersehen bzw. nicht beachtet werden. Wieder andere tun sich schwer damit, Wissen im Langzeitgedächtnis zu verankern. Und manchmal ist das für das mathematische Verständnis notwendige Abstraktionsvermögen und die Fähigkeit im flexiblen Denken noch nicht weit genug entwickelt. Dann gelingt es nicht, Gelerntes anzuwenden und auf neue Sachverhalte zu übertragen.

 

Darüber hinaus haben die genetischen Voraussetzungen und das soziale Umfeld Einfluss auf die Entstehung einer Rechenschwäche.

MEHR ERFAHREN

Einzelunterricht Die Förderung ihres Kindes erfolgt bei ELEA als intensive Einzelförderung. Hier bekommt Ihr Kind die ungeteilte Aufmerksamkeit und Zuwendung durch den/die TrainerInn.

 

Wesentliche Merkmale der Einzelförderung sind

  • wöchentlich 1 x 60 Minuten
  • intensivste Form der Förderung
  • individueller Förderansatz
  • optimale individuelle Förderung
  • individuell zugeschnittene Lerninhalte und ausgewählte Arbeitsmittel sowie Arbeitsweisen
  • flexible Anpassung des Trainings
  • Lern- und Arbeitstempo entsprechend dem Leistungsvermögen
  • ständige Rückmeldung im Arbeitsprozess
  • Übungsphasen erfolgen zu Hause

Fotolia 54180799 XSJedes Kind hat seine eigene Rechenschwäche. Deshalb ist dem Lernstudio ELEA eine auf Ihr Kind zugeschnittene Förderung wichtig.

Diese orientiert sich an den individuellen

  • psychischen und kognitiven Voraussetzungen,
  • Bedürfnissen und
  • Stärken

des Kindes.

 

Mit Ihrem Kind arbeiten wir gezielt an der Beseitigung der Ursachen seiner Rechenschwäche und an der Errichtung eines soliden mathematischen und kognitiven Fundamentes, auf das höhere Lerninhalte aufgebaut werden können.

Die Therapie/Förderung erfolgt deshalb in Bereichen

  • der Wahrnehmung und Vorstellung
  • der Aufmerksamkeit, Konzentration und Merkfähigkeit
  • der Handlungsplanung und Handlungsregulation
  • der Symptomatik (Mathematik)

Neben einer Verbesserung der mathematischen Leistungen liegt ein weiterer Schwerpunkt der Lerntherapie auf der Verbesserung des emotionalen Befindens der Kinder und Jugendlichen. Deshalb ist oberstes Ziel einer Lerntherapie, dem Betroffenen zunächst Erfolgserlebnisse zu verschaffen, sein Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen zu stärken und kleinschrittig ein solides Fundament zu schaffen, welches auf den Stärken und dem Entwicklungsstand des Kindes oder Jugendlichen aufbaut. Ihr Kind soll Freude am Lernen haben, seine Fähigkeiten erkennen und an den eigenen Erfolg glauben.